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Die größte Aktionswoche des Fairen Handels in Deutschland

Nachgefragt: mit Henrike Lederer von der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej)

Wir haben mit Henrike Lederer von der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend darüber gesprochen, wie Vielfalt, globale Gerechtigkeit und Fairer Handel junge Menschen erreichen können.
 

Liebe Henrike,
was bedeutet „Vielfalt“ aus Sicht der Arbeitsgemeinschaft Evangelischen Jugend – gesellschaftlich, global und ökologisch?

Einheit in Vielfalt trifft auf die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend e. V. sehr gut zu. Die aej ist ein Jugendverband mit 32 vielfältigen Mitgliedsorganisationen. Gemeinsam machen wir uns für die Interessen junger Menschen stark und vertreten ihre vielfältigen Themen in Politik und Gesellschaft. Dabei geht es neben sozialen Gerechtigkeits- und Teilhabefragen hier in Deutschland auch um globale Gerechtigkeitsfragen und den Erhalt der ökologischen Vielfalt unserer Mitwelt.
Globale Vielfalt bedeutet aus Sicht der Evangelischen Jugend auch, die vielfältigen Perspektiven von jungen Menschen in anderen Ländern kennenzulernen und in den Austausch zu kommen. Das ermöglichen u. a. die internationalen Jugendbegegnungen der Evangelischen Jugend, die bundesweit mit unterschiedlichen Ländern durchgeführt werden. Unsere aej-Weltkarte macht diese Vielfalt sichtbar.

Welche Rolle spielen globale Gerechtigkeit und Fairer Handel in der evangelischen Jugendarbeit?
Globale Gerechtigkeitsfragen und der Faire Handel sind schon lange wichtige Themen der Evangelischen Jugend. Die aej ist u. a. Gründungsmitglied und Mitgesellschafter der GEPA und Mitglied bei Fairtrade Deutschland. Heute nutzen wir Veranstaltungsformate und auch unsere politische Arbeit, um auf die Themen globaler Gerechtigkeit und des Fairen Handels hinzuweisen. Außerdem gibt es verschiedene Initiativen und Materialien, an denen die Evangelische Jugend beteiligt ist, u. a. das Faire Jugendhaus, die Faire Jugendarbeit und die Fairen Ferien.
 

Wo seht ihr Anknüpfungspunkte zwischen entwicklungspolitischer Bildungsarbeit, der Fairen Woche und kirchlicher Jugendverbandsarbeit?
Anknüpfungspunkte sind da, wo die entwicklungspolitischen Themen mit dem Erleben und den Themen der jungen Menschen in Verbindung stehen und Inhalte jugendgerecht aufbereitet werden. Für Multiplikator*innen in der Evangelischen Jugend ist eine leichte Übertragbarkeit auf ihre eigenen Gruppen und Formate entscheidend, damit Inhalte bearbeitet und Materialien genutzt werden.

Vielen Dank für das Gespräch, liebe Henrike!

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