Ziel & Wirkung:
Feste schaffen niedrigschwellige Begegnungsräume, in denen Fairer Handel erlebbar, schmeckbar und greifbar wird. Im Vordergrund stehen Öffentlichkeitsarbeit und Aktivierung – Menschen werden nicht belehrt, sondern begeistert. Gleichzeitig bieten Feste eine gute Gelegenheit, faire Produkte zu verkaufen und den Weltladen oder die eigene Gruppe sichtbar in der Gemeinschaft zu verankern. Mit gezielten Mitmachaktionen oder Infoständen lässt sich auch ein bildender Aspekt einweben.
Aufbau & Umsetzung:
- Dauer: 2–6 Stunden, gerne als Nachmittags- oder Abendveranstaltung
- Ort: Outdoor oder Indoor – Schulhof, Kirchplatz, Marktplatz, Gemeindesaal, Weltladen-Vorbereich
- Kooperationspartner*innen: Schulen, Kirchengemeinden, kommunale Einrichtungen, lokale Gastronomie, Kulturvereine, andere Eine-Welt-Akteur*innen
- Aufwand: Mittel bis hoch – Planung, Koordination von Helfer*innen und Genehmigungen einkalkulieren
- Materialbedarf: Tische, Zelte/Pavillons (bei Outdoor), Dekoration, ggf. Bühne/Mikrofon, faire Produkte für Verkostung und Verkauf, Infomaterialien
Tipps & Tricks & häufige Hindernisse:
Faire Produkte bewusst in Speisen und Getränke einbauen, damit das Thema praktisch erlebbar wird. Mitmachstationen wie Quiz, Bastelaktionen oder Infostände einplanen, damit das Fest mehr als ein reines Konsumerlebnis bleibt. Frühzeitig Genehmigungen einholen, besonders bei Außenveranstaltungen. Lokale Musik, Künstler*innen oder Kulturgruppen einladen, um die Veranstaltung attraktiver zu gestalten. Ehrenamtliche frühzeitig einbinden und Aufgaben klar verteilen. Ein häufiges Hindernis ist schlechtes Wetter bei Außenveranstaltungen – daher immer einen Plan B oder eine Ausweichmöglichkeit vorbereiten.
Allgemeine Infos zum Veranstaltungstyp: Feste
Feste und Feierlichkeiten rund um den Fairen Handel verbinden Information und Begegnung mit einer positiven, einladenden Atmosphäre. Ob Straßenfest, Schulhoffest, Gemeindemarkt oder Weltladengeburtstag – das Format spricht Menschen an, die nicht gezielt eine Bildungsveranstaltung besuchen würden, aber offen für ein gutes Erlebnis sind.Es eignet sich besonders für Weltläden, Kirchengemeinden, Schulen und lokale Eine-Welt-Gruppen, die ein breites Publikum erreichen möchten. Der Aufwand ist je nach Umfang mittel bis hoch, lässt sich aber durch Kooperationen und ehrenamtliche Unterstützung gut stemmen.
Fakten
Veranstaltungstyp
Feste
Thema
Bildung
Arbeitsrecht & faire Löhne
Frauenrechte & Geschlechtergerechtigkeit
Gesundheit
Kinderrechte
Klimagerechtigkeit & Umwelt
Konsum & Lebensstil
Lebensmittel & Ernährung
Öffentliche Beschaffung & kommunales
Siegel & Standards
Vielfalt & Antirassismus
Kooperationspartner
Betriebskantine
Bioladen
Fair-Handels-Gruppe
Frauengruppe
Gastronomischer Betrieb
Jugendgruppe
Jugendherberge
Kindergarten
Kirchengruppe
Kommune
Pfadfinder/innen
Schule
Sportverein
Supermarkt
Umweltgruppe
Verbraucherorganisation
Weltladen
Budget
Zeitplan
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