Ziel & Wirkung:
Ausstellungen machen komplexe Inhalte niedrigschwellig zugänglich und ermöglichen eine selbstbestimmte Auseinandersetzung mit Themen des Fairen Handels. Sie eignen sich besonders für Öffentlichkeitsarbeit und Bildungsarbeit und können über einen längeren Zeitraum wirken. Durch die visuelle Aufbereitung bleiben Inhalte oft besser im Gedächtnis und erreichen auch Menschen, die keine klassischen Veranstaltungen besuchen. In Kombination mit Begleitaktionen können sie zusätzlich Austausch, Diskussion und Engagement anregen. Gleichzeitig bieten sie die Möglichkeit, lokales Engagement sichtbar zu machen und zu würdigen – etwa durch die Präsentation eigener Projekte oder Aktionen (z. B. Malwettbewerbe zu fairer Schokolade und die ausgestellten Ergebnisse zur Würdigung).
Aufbau & Umsetzung:
- Dauer: Mehrere Tage bis mehrere Wochen (flexibel anpassbar)
- Ort: Indoor (z. B. Weltladen, Rathaus, Schule, Gemeindehaus, Bibliothek), teilweise auch Outdoor möglich
- Kooperationspartner:innen: Kommunen, Schulen, Kirchengemeinden, Bibliotheken, Eine-Welt-Gruppen, regionale Netzwerke (z. B. entwicklungspolitische Landesnetzwerke)
- Aufwand: Niedrig bis mittel – besonders gering bei Nutzung fertiger Ausstellungen
- Materialbedarf: Ausstellungstafeln/Plakate, ggf. Stellwände, Begleitmaterialien, optionale interaktive Elemente
- Interne Abstimmung im Team: Wer übernimmt welche Aufgaben? Wird die Ausstellung betreut – und wenn ja, wie? Wie wird die Finanzierung geklärt?
Tipps & Tricks & häufige Hindernisse:
Auf bestehende Wanderausstellungen zurückgreifen (z. B. vom WL‑DV oder Landesnetzwerken) spart Zeit und Ressourcen – inklusive Beratung und Unterstützung durch WL‑DV oder regionale Fair-Handels-Beratung. Gut sichtbare, stark frequentierte Orte wie Rathäuser oder öffentliche Einrichtungen erhöhen die Reichweite. Eine Eröffnung, Führung oder begleitende Veranstaltung schafft zusätzliche Aufmerksamkeit. Die Kombination mit Bildungsformaten oder Mitmachaktionen steigert die inhaltliche Tiefe und Wirkung. Ein häufiges Hindernis ist die geringe Wahrnehmung im Alltag – hier helfen begleitende Aktionen sowie gezielte Öffentlichkeitsarbeit über Einladungen, Presse und Social Media.
Allgemeine Infos zum Veranstaltungstyp: Ausstellung
Ausstellungen sind ein vielseitiges Format, um Themen des Fairen Handels visuell und informativ zu vermitteln. Sie können als eigenständige Veranstaltung (mit oder ohne Führung) oder begleitend zu Aktionen, Festen oder Bildungsangeboten eingesetzt werden. Ob Wanderausstellung, Plakatreihe im Weltladen oder interaktive Ausstellung in Schule oder Gemeinde – das Format spricht Menschen an, die sich im Vorbeigehen informieren möchten.Es eignet sich besonders für Orte mit ausreichend Platz und für längere Zeiträume. Besonders geeignet ist es für Weltläden, Kommunen/Fairtrade-Städte, Bildungseinrichtungen und kirchliche Gruppen. Der Aufwand ist meist gering bis mittel, vor allem wenn bestehende Materialien genutzt werden.
Fakten
Veranstaltungstyp
Ausstellung
Thema
Arbeitsrecht & faire Löhne
Bildung
Frauenrechte & Geschlechtergerechtigkeit
Gesundheit
Kinderrechte
Klimagerechtigkeit & Umwelt
Konsum & Lebensstil
Lebensmittel & Ernährung
Öffentliche Beschaffung & kommunales
Siegel & Standards
Vielfalt & Antirassismus
Kooperationspartner
Betriebskantine
Bioladen
Fair-Handels-Gruppe
Frauengruppe
Gastronomischer Betrieb
Jugendgruppe
Jugendherberge
Kindergarten
Kirchengruppe
Kommune
Pfadfinder/innen
Schule
Sportverein
Supermarkt
Umweltgruppe
Verbraucherorganisation
Weltladen
Budget
Zeitplan
Allgemeine Infos zum Veranstaltungstyp: Bildungsarbeit
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