Um unsere Website optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies.
Weitere Informationen zur Verwendung von Cookies sowie zu Ihrem Widerspruchsrecht erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Zurück zur Übersicht

Fairer Handel und Waffenhandel – Wo bleibt der Frieden?

Veranstalter: Attac Karlsruhe (Hauptveranstalter)
Ort:Ständehaus, Ständehausstraße 2, 76133 Karlsruhe
Kontakt: karlsruhe@attac.de
76133 Karlsruhe
 

Nachdem im Jahr 2019 zusammen mit dem Mokolé-Chor der Fokus auf den gerechten Handel mit Afrika gelegt wurde, wollen wir dieses Jahr die Zusammenhänge und Verstrickungen von Waffenexporten und unfairem Handel in den Blick nehmen. Das lukrative Geschäft mit Rüstungsexporten ist dabei Thema: Wer verkauft unter welchen Bedingungen und wo verbleiben die Waffen letztendlich?

Waffenexporte sind weltweit auf dem höchsten Stand und befeuern Konflikte. Der Verbleib der Waffen beziehungsweise der Handel werden nur unzureichend kontrolliert. Welche Akteure sind involviert? Gleichzeitig fördern wir durch unfairen Handel Korruption und Unterentwicklung.
Damit wirken Rüstungsexporte im Zusammenhang mit einer schlechten Zukunfts- und Lebensperspektive sowie dem prognostizierten Klimawandel, der diese Regionen
besonders hart treffen wird, als Treibstoff für eine massive Migration. Die Abwesenheit von Krieg oder militärischen Konflikten bedeutet noch nicht Frieden. Unser aller Ziel muss es sein, einen sozioökonomischen Frieden zu erreichen, indem die Menschen vor Ort nach den Sustainable Development Goals leben können. Wir brauchen Handelsstrukturen, die es Menschen erlauben, in ihrer Heimat unter menschenwürdigen Bedingungen leben zu können und sich nicht auf eine abenteuerliche Reise quer über Kontinente mit ungewissem Ausgang machen zu müssen.
Viele afrikanische Staaten sind zwar reich an Bodenschätzen, aber arm an Infrastruktur. Eine Änderung von Handelsstrukturen bedeutet Rohstoffverarbeitung und Mehrwertschöpfung im globalen Süden. Das Dreieck von Frieden, Entwicklung und Handel unter fairen Bedingungen zu erreichen, unsere eigenen Verstrickungen zu erkennen und Lösungen zusammen MIT dem globalen Süden zu erarbeiten, liegt in unserer Verantwortung.

Die politischen Schlaglichter, die von Kiflemariam
Gebrewold, EKiBa, und Simone Knapp, KASA, präsentiert werden, sind knallharte Fakten, die umrahmt werden von afrikanischer Musik, Rhythmus und Choreographie, von Lebensfreude und Hoffnung, die Herz und Seele berührt.
Es soll ein Publikum erreicht werden, das nicht nur Kultur konsumiert, sondern gut informiert ist, anders, bewusster konsumiert, sich für bessere Lebensbedingungen durch gerechten Welthandel einsetzt und als Multiplikator seine
Erkenntnisse weitergibt.

Kategorien: Sonstige

Veranstaltungsort:
Ständehaus Karlsruhe
Ständehausstr. 2
76133 Karlsruhe
Kontaktinformationen:
Attac Karlsruhe
attac@karlsruhe