Carrotmob@Faire Woche 2018 – Klimaschutz trifft Fairen Handel

Klimaschutz einmal anders! Im Rahmen der Fairen Woche 2018 luden der Weltladen-Dachverband und das bundesweite Programm "Carrotmob macht Schule" mit der Aktion "Carrotmob@Faire Woche 2018" Schulen, junge Menschen, Weltläden und alle anderen, die aktiv werden möchten, zu innovativen und wirksamen Carrotmob-Aktionen ein.

Was ist ein Carrotmob?

Bei einem Carrotmob treffen sich viele Menschen in einem ausgesuchten Geschäft und kaufen dort ein – in unserem Fall in einem Weltladen an einem bestimmten Tag während der Fairen Woche vom 14. bis 28. September 2018. Einen Teil des an diesem Tag erzielten Gewinns investiert der Weltladen in Maßnahmen für den Klimaschutz – am besten direkt im Laden oder auch in der Schule. Gezielte Werbung und ein attraktives Rahmenprogramm sorgen dafür, dass auch wirklich viele Menschen zusammenkommen und ein buntes Fest für den Fairen Handel und den Klimaschutz feiern. "Carrotmob@Faire Woche 2018" verknüpft Fairen Handel und Klimaschutz zu einer sichtbaren Aktion.

Das Ziel von "Carrotmob macht Schule" ist, dass junge Menschen Carrotmobs organisieren. Dadurch lernen sie, eine öffentlichkeitswirksame Aktion zu veranstalten und engagieren sich vor Ort für den Klimaschutz. Darüber hinaus tragen sie dazu bei, diese innovative, witzige und wirksame Aktionsform im Bildungskontext zu etablieren. Das Programm wird umgesetzt von Green City e.V. und BildungsCent e.V. und wird vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.

Alle Informationen zu Carrotmob@Faire Woche 2018

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Mehr Informationen:

Christoph Albuschkat
Weltladen-Dachverband e.V.
Tel. (06131) 68 907 - 81
c.albuschkat[at]weltladen.de

Rückblick: Carrotmob@Faire Woche 2018

Mehr als 20 Weltläden haben in Zusammenarbeit mit Schulen die Herausforderung des Klimawandels mit einer sehr innovativen Aktionsidee aufgegriffen: Mit Carrotmobs haben sie viele Menschen zum Einkauf im Weltladen gewonnen. Die Weltläden hatten sich im Vorfeld dazu verpflichtet, einen Teil ihrer Erlöse für Klimaschutz oder -anpassungsmaßnahmen zu investieren. Damit haben sie einen mehrfachen Nutzen erzielt: Sie haben mit der Aktion eine große Öffentlichkeit erreicht, die Jugendlichen konnten die Erfahrung machen, mit ihrem Engagement selbst etwas bewirken zu können, der Klimaschutz profitiert durch dauerhaft reduzierte CO2-Emissionen und die Handelspartner erhalten Mittel für dringend notwendige Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel. Die Carrotmobs in Berlin und Wolfenbüttel haben wir in einem drei-minütigen Video-Clip festgehalten: