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Themen des Fairen Handels

An dieser Stelle finden Sie Informationen zu diversen Themen des Fairen Handels.

Perspektiven schaffen – dafür ist der Faire Handel bereits vor über 40 Jahren angetreten. Perspektiven für Menschen, die nicht zu den Gewinnern der Globalisierung gehören, obwohl sie eng eingebunden sind in die globale Export-Wirtschaft, wie Kaffeekleinbäuer*innen, Arbeiter*innen auf Bananenplantagen und Handwerker*innen, z.B. in asiatischen Nähfabriken zu schaffen. Die konventionelle Wirtschaft dominiert 99 % des Welthandels und wird von der Maxime getrieben, die Produktionskosten immer weiter zu senken. Verlierer sind Millionen von Menschen am Anfang der Lieferkette, die trotz harter Arbeit nicht die Perspektive haben, ihre Lebensumstände nachhaltig zu verbessern.

Der Faire Handel zeigt, dass es anders geht. Er stellt die Menschen in den Mittelpunkt und eröffnet ihnen durch seine vielfältigen Leistungen in verschiedenen Bereichen neue Perspektiven.

Die Broschüre "Fairer Handel schafft Perspektiven" stellt dar, welche wirtschaftlichen Perspektiven der Faire Handel für Kleinbäuer*innen schafft. Die Hintergrundbroschüre ist im Rahmen der Fairen Woche 2017 mit dem Thema "Fairer Handel schafft Perspektiven" entstanden.
Fairer Handel schafft Perspektiven (Juni 2017)

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Woher kommt das T-Shirt, das ich trage? Kann der Bauer, der meinen Kaffee angebaut hat, von seinem Ertrag leben? Und können seine Kinder die Schule besuchen? Von einer Wertschätzungskette ist der weitaus größte Teil des Welthandels weit entfernt – er beschäftigt sich eher mit Profiten, als mit der Frage nach dem Wohl der Menschen, die diese erarbeiten. Ausbeuterische Kinderarbeit, Produktion auf Kosten von Mensch und Umwelt sowie mangelnde Sicherheit an Arbeitsplätzen sind für Millionen Menschen schreckliche Realität.

Die Broschüre "Transparenz in internationalen Lieferketten" gibt Ihnen einen Überblick über die Problematik intransparenter Lieferketten im Welthandel, zeigt auf, in welcher Weise die Politik und zivilgesellschaftliche Organisationen auf diese Herausforderung reagieren und dass transparentes Wirtschaften in einer globalisierten Welt möglich ist. Letzteres praktiziert der Faire Handel jeden Tag. 

Die Hintergrundbroschüre ist im Rahmen der Fairen Woche 2015 mit dem Thema "Fairer Handel schafft Transparenz" entstanden.

Transparenz in internationalen Lieferketten (August 2015)

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Die Factsheets "Transparente Lieferketten im Fairen Handel" zeigen anhand der Themen "Produzent*innen und Handelspartner*innen", "Fair-Handels-Importorganisationen", "Transparente Preiskalkulationen im Fairen Handel", "Weiterverarbeitung", "Vertriebskanäle für fair gehandelte Produkte", "Zertifizierung", "Monitoring und Siegelung" und "Verbraucher*innen", wie Transparenz im Fairen Handel konkret umgesetzt wird. Sie zeigen, welchen Herausforderungen er gegenübertritt und welche Lösungsansätze er entwickelt.
Die Factsheets sind als Hintergrundinformationen zum Pressegespräch im Rahmen der Fairen Woche 2015 entstanden.

Transparente Lieferketten im Fairen Handel (August 2015)

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Fair und Bio ist nicht das Gleiche: Während im Fairen Handel vor allem die sozialen Kriterien von Anbau, Produktion und Handel im Vordergrund stehen, ist im Ökolandbau die Umwelt im Mittelpunkt. Trotzdem können beide Aspekte nur schwer voneinander getrennt betrachtet werden, denn eine Ausbeutung der Umwelt führt zwangsläufig zu schlechten Lebens- und Arbeitsbedingungen für Produzent*innen. Dies ist einer der Gründe, warum mittlerweile fast 80 % der fair gehandelten Produkte auch ökologisch angebaut werden. Die Fair-Handels-Organisationen unterstützen ihre Handelspartner durch Beratung oder Vorfinanzierung bei der Umstellung auf Ökolandbau. Außerdem erhalten die Produzent*innen für zertifizierte Bio-Produkte einen höheren Preis.

Weitere Infos zu dem Thema erhalten Sie bei Naturland und TransFair.

Nach Angaben der Vereinten Nationen sind derzeit über 60 Millionen Menschen auf der Flucht - so viele wie noch nie. Die Gründe dafür, dass sie ihre Heimat verlassen, sind vielfältig: Zahlreiche Menschen fliehen vor Bürgerkriegen und Verfolgung in ihrer Heimat, andere versuchen, sich wegen wirtschaftlicher Perspektivlosigkeit oder den Folgen des Klimawandels woanders eine neue Existenz aufzubauen. Nachdem die Zahl der in Europa ankommenden Menschen in den letzten Monaten deutlich angestiegen ist, dominiert die Frage nach dem Umgang mit ihnen und den Gründen, warum sie ihre Heimat verlassen haben, unsere Nachrichten. Wie steht der Faire Handel zu dieser Situation? Ist der Faire Handel ein wirksames Instrument, um Fluchtursachen zu bekämpfen? Wie kann der Faire Handel einen Beitrag leisten, die Situation der Zugezogenen in Deutschland zu verbessern? Was können Weltläden und andere Fair-Handels-Akteure konkret tun, um Geflüchtete zu unterstützen? Das Hintergrundpapier "Flucht, Migration und die Rolle des Fairen Handels" gibt erste Antworten.

Flucht, Migration und die Rolle des Fairen Handels (Februar 2016)

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Die Wirkungen des Fairen Handels sind äußerst vielfältig. Sie erreichen ein breites Spektrum an Akteuren auf ganz verschiedenen Ebenen in zahlreichen Ländern weltweit. Für die Produzent*innen und ihre Familien trägt der Faire Handel zu menschenwürdigen Lebens- und Arbeitsbedingungen bei, er ermöglicht ihnen Investitionen in ihre Zukunft und schafft Perspektiven. Gegenüber Politik und Wirtschaft sendet er ein starkes Signal, dass Handelsregeln gerechter gestaltet werden können, wenn Mensch und Natur ins Zentrum des Handelns gerückt werden. In der Bevölkerung schafft er ein Bewusstsein für die Auswirkungen der Globalisierung und zahlreiche Menschen nutzen die Möglichkeiten, sich im Fairen Handel politisch und/oder zivilgesellschaftlich zu engagieren. 

Gleichwohl darf nicht übersehen werden, dass die Möglichkeiten des Fairen Handels, Ungerechtigkeiten im internationalen Handel zu beseitigen, begrenzt sind. Dazu bedarf es struktureller Veränderungen, die der Faire Handel benennt und einfordert.

Lesen Sie mehr zu den Wirkungen des Fairen Handels in der Hintergrundbroschüre zur Fairen Woche 2016:

Hintergrundbroschüre (2016)

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