Eröffnung der Fairen Woche bei der Bürgerschaft Hamburg

Hamburg. Am Mittwoch, 17. September 2008 erhielten das Bürgerschaftspräsidium im Hamburger Rathaus "Faire Lunchpakete" und ökofaire Hamburg-T-Shirts der Aktion "hamburg mal fair" von den Vertretern des Fairen Handels, Friderike Seithel und Hans-Christoph Bill. Ziel der Aktionen in der Fairen Woche ist es, die Vielfalt und den guten Geschmack fair gehandelter Produkte aus ökologischer Landwirtschaft aufzuzeigen.
Seit einiger Zeit befassen sich die Bundesländer verstärkt mit dem Thema öffentliches Beschaffungswesen. Sie diskutieren Möglichkeiten, um soziale und umweltpolitische Aspekte in die Bedingungen für die Ausführung öffentlicher Aufträge zu integrieren. Auch Hamburg als Welthandelsstadt muss hier eine Verantwortung übernehmen.
Das Aktionsbündnis "hamburg mal fair" und die Fairhandelsberatung von Mobile Bildung e.V. forderten bei ihrer Aktion im Rathaus eine deutlichere Unterstützung des Fairen Handels."Hamburg hat als Welthandelsstadt eine Verantwortung für die gerechte Gestaltung des Welthandels. Diese Verantwortung muss und kann sie wahrnehmen. Bislang reagiert Hamburg nur und agiert nicht.", so Hans-Christoph Bill. "Wenn Hamburg nicht nur Freie Hansestadt, sondern auch Faire Handelsstadt werden will, muss sie den Fairen Handel wesentlich deutlicher fördern als bisher, damit Projekte wie "hamburg mal fair" keine Alibi-Veranstaltungen werden", ergänzt Friderike Seithel.