Schirmherr Bundesminister Dirk Niebel

Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit Dirk Niebel

Grußwort des Bundesministers für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Herrn Dirk Niebel, für die Faire Woche 2011 unter dem Motto "Fair ist mehr!"

Ich begrüße Sie herzlich zur Fairen Woche 2011 und wünsche viel Freude bei den vielfältigen Aktivitäten der Fairen Woche! Dieses Jahr gibt es einen besonderen Grund zum Feiern: Die Faire Woche findet zum zehnten Mal statt.


Das Jubiläum zeigt - die Faire Woche ist ein echtes Erfolgsmodell mit großer Wirkung. Das diesjährige Motto „Fair ist mehr!“ beschreibt dabei treffend den Kern des Fairen Handels: Fairer Handel schaut hinter das Produkt, entdeckt Menschen, eröffnet Märkte und Perspektiven, die über die reine Ware hinausgehen.


Der Faire Handel in Deutschland boomt. Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland ändern ihr Konsumverhalten, interessieren sich zunehmend für Produktionsbedingungen und wünschen sich gerechte, soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen. Dabei vertrauen sie auf Produkte aus dem Fairen Handel. Und das aus gutem Grund.


Der Faire Handel ist ein wirksames entwicklungspolitisches Instrument zur Hunger- und Armutsbekämpfung – und deshalb freue ich mich sehr über Ihr Interesse am Fairen Handel. Durch faire Preise, langfristige Handelsbeziehungen und die Förderung einer umweltschonenden Anbauweise verhilft der Faire Handel den Produzentinnen und Produzenten insbesondere in den ländlichen Regionen der Entwicklungsländer zu menschenwürdigen Lebens- und Arbeitsbedingungen. Gleichzeitig tragen die Akteure des Fairen Handels dazu bei, dass Menschen in Deutschland über den Fairen Handel, aber auch über Produktions- und Lebensbedingungen in Entwicklungsländern und über entwicklungspolitische Ziele informiert werden.


Der Faire Handel mit dem Fairtrade-Siegel unterstützt mittlerweile weltweit über 800 Produzentengruppen in 58 Ländern. Allein über den deutschen Markt haben die zertifizierten Produzentenorganisationen in Afrika, Asien und Lateinamerika 2009 über 36 Mio. € Direkteinnahmen erhalten.


Der Erfolg der Fairen Woche zeigt eindrucksvoll, was breites zivilgesellschaftliches und privatwirtschaftliches Engagement bewirken kann: Mit Kreativität und viel Enthusiasmus beteiligen sich Menschen, Organisationen, Weltläden, Supermärkte, Bioläden und Gastronomie jedes Jahr, um auf den Fairen Handel aufmerksam zu machen und über ihn zu informieren. Machen auch Sie mit – kaufen und genießen Sie Produkte aus Fairem Handel!


Mein herzlicher Dank gilt insbesondere den vielen ehrenamtlichen Aktiven, die mit ihrem Engagement zu einer gerechteren Welt beitragen. Ihnen allen wünsche ich eine erfolgreiche Faire Woche 2011!

Ihr Dirk Niebel

Informationen zu der Unterstützung des Fairen Handels durch das BMZ finden Sie u.a. auf den Seiten des BMZ: http://www.bmz.de/de/themen/wirtschaft/fairer_handel/index.html

  © BMZ

 

Simon Tress

Spitzenkoch Simon Tress

„Nur wenn man die Arbeit der Menschen wertschätzt,
erhält man wahre Qualität. Ich finde es selbstverständlich,
für die Produkte, die ich verwende, faire Preise zu bezahlen
und freue mich über die Vielfalt hochwertiger fair
gehandelter Produkte, die ich als Koch inzwischen
zur Verfügung habe. Deshalb nutzen wir auch in unseren
Restaurants fair gehandelte Produkte.“

Simon Tress, Spitzenkoch

Die Tress-Gastronomie mit mehreren angeschlossenen
Bio-Restaurants und einer Bio-Manufaktur
bezieht eine Vielfalt fair gehandelter Produkte über
den Bio-Großhandel. Simon Tress ist Mitglied der
Europäischen Köche-Vereinigung „Eurotoques“ und
begleitet regelmäßig Delegationen des Auswärtigen
Amts als kulinarischer Botschafter im Ausland.
Von 2003 bis 2007 war Simon Tress Mitglied der
deutschen Nationalmannschaft der Köche.

Zur Fairen Woche 2010 bietet Simon Tress in Zusammenarbeit
mit dem Weltladen Reutlingen Kochkurse
mit fair gehandelten Produkten an der VHS in Reutlingen
an und unterstützt damit das Projekt Pidecafé.

Simon Tress hat für das Rezeptheft der Fairen Woche 2010 ein 3-Gänge-Menü zusammengestellt.

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 © Tress-Gastronomie/Kaeflein

TV-Koch Johann Lafer

Star-Koch Johann Lafer

"Sorgfältig ausgewählte Zutaten sind das A und O jeder guten Küche. Wenn dann zu den guten, nachhaltig erzeugten Produkten die Vorteile des Fairen Handels hinzukommen, ist dies eine optimale Kombination. Die Produkte aus dem Fairen Handel sind Bioprodukte der besten Art. Sie werden ohne Pestizide hergestellt, was die Pflanzen gesund erhält und die Umwelt schont. Darüber hinaus haben Sie einen ausgezeichneten Geschmack. Der Verbraucher kann sicher sein, dass die Produzenten im Fairen Handel einen fairen Lohn für ihre Arbeit erhalten und diese Produkte mit gutem Gewissen kaufen und verarbeiten."  

 

Juli unterstützt die Faire Woche

Die Band Juli

HALLO IHR LIEBEN!

Fair lebt sich's besser. Jeder von uns will gerecht behandelt werden, egal ob von seinen Freunden, den Arbeitskollegen, seinen Lehrern oder seinem Chef. Und genau so selbstverständlich wollen auch die Menschen fair behandelt werden, die unseren Kaffee und unsere Bananen anbauen oder unsere Fußbälle produzieren - auch wenn sie dort arbeiten, wo wir sie nicht unmittelbar sehen können. Der Faire Handel macht's möglich, denn er steht für einen fairen und partnerschaftlichen Austausch zwischen Nord und Süd.

Die Bauern, Handwerker und Plantagenarbeiter bekommen einen fairen Lohn für ihre Arbeit und können unter menschenwürdigen Bedingungen arbeiten.
Der Faire Handel trägt dazu bei, dass sie sich eine Existenz aufbauen können. Ihr könnt aktiv etwas dafür tun, die Welt für die Produzenten ein Stück fairer zu machen. Werdet Botschafter des Fairen Handels und beteiligt euch an der Fairen Woche. Der Aktionsleitfaden enthält ein paar Ideen, wie ihr den Fairen Handel bekannter machen könnt. Egal was ihr macht - setzt euch ein, denn Fairness verbindet.