Fairer Handel und ...
An dieser Stelle finden Sie Texte zu diversen Themen im Umfeld des Fairen Handels, die diesen beeinflussen oder von ihm beeinflusst werden.
Fairer Handel und

... die Welternährungskrise.
Überall auf der Welt leiden Millionen von Menschen unter schwankenden Nahrungsmittel- und Treibstoffpreisen. Hierzu gehören auch die weltweit 450 Millionen Kleinbauernfamilien, die Flächen unter zwei Hektar bewirtschaften. Dies sind rund zwei Milliarden Menschen und somit ein Drittel der Menschheit. In dieser Gruppe befindet sich auch die Hälfte der weltweit hungernden Menschen.
Darüber, wie der Faire Handel einen Beitrag dazu leistet, die Situation der Kleinbauern in den Entwicklungsländern zu verbessern, informiert die Broschüre "Die Welternährungskrise und Fairtrade: Große Lösungen für Kleinbauern?".
Die Welternährungskrise und Fairtrade (pdf/ 1,15 MB)

... Transparenz und Verbraucherschutz.
Die Lebensmittelskandale der vergangenen Jahre haben eines deutlich gemacht: Transparenz hat bei der Produktion von Lebensmitteln oberste Priorität. Die bei konventionellen Lebensmitteln geforderte Transparenz gehört schon lange zu den wesentlichen Zielen des Fairen Handels. Auch der biologische Anbau von Lebensmitteln spielt im Fairen Handel eine große Rolle.

... die Förderung von Frauen.
Der Faire Handel fördert Frauen besonders und bietet damit Lösungsansätze zur Verbesserung der wirtschaftlichen Situation von Frauen in Afrika, Asien und Lateinamerika: sie erhalten häufig zusätzliche Verdienstmöglichkeiten. Dieses Engagement hilft den Frauen, nicht nur das Familieneinkommen sicherzustellen, sondern auch ihr Ansehen in der Gesellschaft zu steigern.

... die Millenium Development Goals.
Die Beseitigung von extremer Armut und Hunger sowie die Verbesserung der Bildung in Entwicklungsländern sind ebenso Ziele des Millenium Development Goals wie die Verbesserung der Gesundheitsvorsorge und die Sicherung der ökologischen Nachhaltigkeit.
Mehr Informationen über die Zusammenhänge zwischen dem Fairen Handel und den Millenium Development Goals bieten Ihnen die nachfolgenden Dateien im PDF-Format:
Millenium Development Goals: Afrika und Fairer Handel (pdf/ 104 KB)
Armut halbieren - Fair handeln (pdf/ 3,08 MB)
(Diese Broschüre können Sie auch kostenfrei unter vertrieb@eed.de bestellen)

... Agenda 21 - eine gute Mischung!
Die Agenda 21 ist ein weltweites Aktionsprogramm, das jede Kommune und jede Einzelperson anspricht, etwas gegen ökologische, ökonomische und soziale Probleme auf der Welt zu unternehmen. Auf die Frage, was denn jeder einzelne in hier Deutschland konkret tun kann, bietet der Faire Handel zahlreiche Lösungsansätze.

... Ökologie - ein ideales Paar.
Der Faire Handel steht in erster Linie für sozialverträgliche Arbeitsbedingungen. Trotzdem wird umweltverträglichen Produktionsweisen eine wichtige Bedeutung zugemessen. Aus diesem Grunde gibt es immer mehr Produkte aus Fairem Handel, die zusätzlich das Bio-Siegel tragen. Gegenwärtig tragen rund zwei Drittel der Fairtrade-Produkte das Bio-Siegel.

... ehrenamtliches Engagement.
Der Faire Handel bietet zahlreiche Möglichkeiten für soziales und politisches Engagement. Im Weltladen verbindet sich die theoretische Auseinandersetzung ganz praktisch mit der konkreten Handlungsalternative. Hier wird nicht nur die Problematik des ungerechten Welthandels und der Globalisierung diskutiert.

... und Welthandel.
Ein wesentliches Merkmal der Globalisierung ist die Zunahme des weltweiten Handels - sowohl mit Gütern als auch mit Dienstleistungen und Kapital. Doch dies hat in vielen Ländern drastische Auswirkungen, denn dort steigt die Zahl der Menschen, die arm sind.